Veranstaltungen

04.-06.10.2017 CNSS Symposium 2017

„Diplomatie als Mittel der Strategie“

 

Nach der Annexion der Krim und Teilen der Ostukraine wurde die Einigung auf die Minsker Abkommen als großer Sieg der Diplomatie gefeiert. Konflikte mit nicht-staatlichen Gewaltakteuren stellen dieDiplomatie allerdings vor schwer lösbare Herausforderungen.

Es scheint als sei Diplomatie in den letzten 60 Jahren nie wichtiger gewesen als heute, um den Frieden in Europa zu schützen. Und doch offenbaren die sich mehrenden Militäreinsätze die Grenzen und Schwächen der Diplomatie und damit der internationalen Politik. Daher stellt sich für uns die Frage:

 

Welche Rolle kann und muss Diplomatie im heutigen sicherheitspolitischen Umfeld noch spielen?

 

Carl von Clausewitz berühmte Formel lautet, dass der Krieg nichts sei als die fortgesetzte Staatspolitik

mit anderen Mitteln. Es ist eigentümlich, dass Clausewitz nirgendwo erklärt, was denn die „eigentlichen

Mittel“ der Staatspolitik sind, wo doch der Krieg nur das „andere Mittel“ ist. Dieses verwundert umso

mehr, als Clausewitz so hellsichtig erkennt, dass die „Politik den ganzen kriegerischen Akt durchzieht

und einen fortwährenden Einfluss auf ihn ausübt“. Das Verständnis von Krieg und Strategie ist also

nach Einsicht des Meisters strategischen Denkens eigentlich nur möglich, wenn auch die eigentlichen

Mittel der Politik verstanden werden.

Nach heutiger Auffassung ist Diplomatie das von Clausewitz nicht benannte Mittel der Staatspolitik.

Dieses Symposium wird die historische Entwicklung der Diplomatie und ihre Instrumentarien anhand

eines klassischen Lehrbuchs vorstellen. Wir werden aus erster Hand erfahren, wie Diplomatie als Mittel

politscher Strategie eingesetzt wird. Anschließend werden wir eine hochklassige Darstellung der

Methoden der Diplomatie zur strategischen Zweckverfolgung hören. Die kenntnisreiche Darstellung

historischer und aktueller Beispiele von Kanonenboot Politik soll Möglichkeiten und Grenzen der

Zwangs-Diplomatie illustrieren. Mehrere Beiträge werden sich dann mit der Frage befassen, wie das

Verhältnis von Krieg und Diplomatie zu denken ist. Hierbei soll in der Diskussion insbesondere der

Frage nachgegangen werden, wie Militär und Politik gemeinsam strategischen Erfolg maximieren

können.

 

Sascha Zwick, Vorsitzender des CNSS

Yskert v. Kodolitsch, Stellvertretender Vorsitzender des CNSS

 

 Ein Bericht über das erfolgreich durchgeführte Symposium 2017 ist hier zu finden.


11.-13.11.2015 CNSS Symposium II/2015

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Die Teilnehmer des Symposiums

 

Vom 11. bis 13. November 2015 veranstaltete das Clausewitz Netzwerk für Strategische Studien e. V. an der Führungsakademie der Bundeswehr ein Symposium zum Thema: "Der Klimawandel als Bedrohung für die internationale Sicherheit." In Vorträgen, Arbeitsgruppensitzungen und Plenumsdiskussionen wurden Ursachen und Entwicklungen des Klimawandels sowie Auswirkungen auf die Sicherheitslage Europas und Deutschlands analysiert.

Teilnehmer waren Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen, Lehrgangsteilnehmer der Generalstabs- und Admiralstabslehrgänge und Strategieexperten aus Wien, London und Kopenhagen. Der Netzwerkgedanke und die Idee, komplexe Probleme auf strategischer Ebene zu analysieren und Handlungsoptionen zu entwickeln, bildeten den Schwerpunkt des Symposiums. Die Methodik des Denkens von Carl von Clausewitz zeigte auch in diesem Anwendungsfall ihren Nutzen als Werkzeug für eine analytische Herangehensweise an komplexe Sachverhalte .

Moderiert von PD Dr. Hannelore Kußerow boten hochkarätige Vortragende dem internationalen Publikum einen Einblick in die langfristigen klimatischen Veränderungen und die daraus resultierenden sicherheitspolitischen Herausforderungen. Besonders eindrucksvoll war der Vortrag von Prof. Dr. Martin Claußen vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg mit seiner abgewogenen Interpretation des Klimawandels. In der angeregten Diskussion wurden die Auswirkungen von klimatischen Verschiebungen diskutiert und wie man diesen ökologisch begegnen kann.

Am zweiten Tag vertiefte Dr. Golo Bartsch das Thema mit einer kritischen Analyse zum Thema „Klimawandel und Sicherheit in der Arktis - Medialer "Hype" oder Präzedenzfall einer "Environmental Security“?“. In seinem Vortrag stellte er die aktuelle Sachlage rund um die Arktis und ihrer Anrainerstaaten trennscharf dar und entwarf mögliche Szenarien für eine weitere sicherheitspolitische Entwicklung. Die angeregte Diskussion, die sich unter der Leitung von Dr. Marcus Sonntag entwickelte, zeigte einmal mehr die sicherheitspolitische Relevanz von Folgen des Klimawandels und der dadurch veränderten Zugänglichkeit zu Ressourcen.

Dr. Annika Vergin vom Planungsamt der Bundeswehr stellte in einem weiteren Beitrag die Studie „Umweltdimensionen von Sicherheit: Klimafolgen im Kontext“ vor. Die Biologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Referat Zukunftsanalyse, konnte dabei einen tiefen Einblick in ihre Arbeit bieten. Unter Zuhilfenahme von Methoden der Szenarioanalyse lassen sich mögliche Zukünfte eines Betrachtungsgegenstandes bzw. -raumes entwerfen, um strategische Handlungsoptionen bedenken und gegebenenfalls ableiten zu können. Der Klimawandel und seine sicherheitspolitischen Implikationen mit einem regionalen Fokus auf den Mittleren Osten und Nordafrika standen im Zentrum des Vortrages. Es wurde sehr deutlich, dass der Klimawandel ernstzunehmende Destabilisierungspotenziale für Staaten und Gesellschaften birgt, insbesondere wenn diese über eine geringe Problemlösungskapazität verfügen, um mit Klimafolgen umzugehen.

Unter der Leitung von Dipl. Pol. Arno Meinken trug nachfolgend Prof. Dr. Wolfgang Behringer von der Universität des Saarlandes vor. Sein Thema «Klimawandel aus historischer Sicht – zwischen Krise und Anpassung» zeigte mit aller Klarheit, dass eine Diskussion um Klimawandel ein Phänomen der neueren Zeit ist, der Vorgang aber historische Ereignisse wie Migration bereits vor langer Zeit ausgelöst hatte. Zusammenhänge zwischen Klima und sozioökonomischen Entwicklungen mit drastischen politischen Auswirkungen wurden aufgezeigt und erläutert. Neben den Risiken wurden jedoch auch die Chancen beleuchtet, die sich durch vergangene Klimaänderungen ergeben haben und die durch neuerlichen Wandel entstehen könnten.

Das CNSS bedankt sich bei allen Teilnehmern und bei den Vortragenden für das gewinnbringende Symposium.

 

Autor: Marlon Schultz, Dr. Marcus Sonntag, Prof. Dr. Lennart Souchon


20.05.2014 Zweite Potsdamer Konferenz für Nationale CyberSicherheit

 

Quelle: HPI

 

Am 19. Mai 2014 veranstaltete das Brandenburger Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS) ,in Kooperation mit dem Hasso-Plattner-Institut (HPI) und der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften, die 2. Potsdamer Konferenz für Nationale CyberSicherheit. Nach der erstmaligen Konferenz 2013 waren auch dieses Jahr zwei Vertreter des CNSS (Clausewitz Netzwerk für Strategische Studien) als Repräsentanten vor Ort.

Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Meinel (Wissenschaftlicher Direktor und CEO - Hasso-Plattner-Institut) und der Vorstellung des „HPI Identity Leak Checker“ und der „HPI Vulnerability Database“ (Links s.u.), hielt Ralf Holzschuh (Innenminister des Landes Brandenburg) ein Grußwort. Die Einleitung zur diesjährigen 2. Potsdamer Konferenz erfolgte mit einer Rede von Cornelia Rogall-Grothe (Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern) zum Thema „Cybersicherheit aus Sicht des Bundesministeriums des Innern“. Im Mittelpunkt der diesjährigen Konferenz standen zum Einen die Themen „Cybersicherheit und Industrie 4.0“, „Cybersicherheit in kritischen Infrastrukturen“ sowie „Cybersicherheit in der transatlantischen Partnerschaft“.

Auch dieses Jahr konnten die Veranstalter hochkarätige Referenten gewinnen, wie Prof. Dr. Dr.-Ing. h. c. Henning Kagermann (Präsident von acatech), Prof. Dr. Holger Mey (Head of Advanced Concepts, Airbus Defence and Space), Ralph Salomon (Vice President Security, Process & Compliance Office der SAP AG), Dr. Hans-Georg Maßen (Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz), Bruce W. McConell (Senior Vice President des EastWest Institute), Dirk Bergemann (Sonderbeauftragter für Cyber-Außenpolitik des Auswärtigen Amtes) sowie Andres Könen (Vize-Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik).

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Dr. Hans-Georg Maßen, Präsident des BfV (Foto: KAY HERSCHELMANN)

 

Auch 2014 waren drei Panels die zentralen Diskussionsforen, die von Moderatoren geleitet wurden. Das Tagesprogramm war erneut sehr gut gefüllt, sodass auch dieses mal die Diskussionen mit dem Publikum etwas kurz kamen. Dennoch ist dies als positive Entwicklung gegenüber dem letzten Jahr zu werten, wo kein Platz für Diskussionen und Nachfragen des Publikums blieb. Im zweiten Panel erhielten das Publikum einen interessanten Einblick in die amerikanische Perspektive gegenüber dem deutschen Verlangen Spionage in ihren Abmessungen juristisch zu regulieren. McConell bezeichnete ein solches Denken nicht nur als utopisch, sondern zugleich als naiv. Leider hakte die Moderation nicht an pragmatischen Ansätzen nach, sondern verharrte darauf Informationsdienste in ihrer Natur zu verdammen. Das man einen weiteren Panelteilnehmer Dr. Hans-Georg Maßen, Präsident des BfV mit solchen Versuchen nicht aus der Reserve lockt, sollte klar sein. Als in der Diskussion der Ehrendoktortitel für Edward Snowden angesprochen wurde, brandete im Publikum spontan Applaus auf und zeigte die Mentalität im Raum anschaulich.

 

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Dr. Tim H. Stuchtey (Geschäftsführender Direktor des Brandenburgischen Institutes für Gesellschaft und Sicherheit), Prof. Dr. Christoph Meinel (Direktor und CEO des Hasso-Plattner-Instituts), Dr. Hans-Georg Maaßen (Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz), Andreas Könen (Vize-Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik), Prof. Dr. Henning Kagermann (Präsident von acatech) und Rosina Geiger (Pressereferentin des Hasso-Plattner-Instituts) (Foto: KAY HERSCHELMANN)

 

In den Pausen hieß das Motto „Networking“ und auch dieses Jahr waren die Möglichkeiten ausgezeichnet, insbesondere beim Barbecue am Abend.

Die teilnehmenden Vertreter des CNSS gratulieren Dr. Tim Stuchtey und Prof. Dr. Christoph Meinel zu der 2. Potsdamer Konferenz für nationale CyberSicherheit 2014. Spannend wird es zu erleben, wie die Weiterentwicklung der Konferenz in den nächsten Jahren aussehen wird. Eine positive Entwicklung ist für die Vertreter des CNSS zu erkennen. Allerdings muss sich die Tagung nicht nur an den vorhandenen Problemen abarbeiten, sondern offensiv über Lösungen nachdenken. Dabei sind erste Schritte zu erkennen, aber der Vortrieb und Erkenntnisgewinn in der aktuellen Problemlage ist überschaubar. In diesem Hinblick freuen wir uns bereits auf die 3. Potsdamer Konferenz für nationale CyberSicherheit 2015.

 

Links:

HPI Identity Leak Checker

HPI Vulnerability Database

Mehran Zolfagharieh / Marlon Schultz


23.-24.05.2014 BERLIN AIR SHOW 2014

Leadership Competence and Strategy Skills for Business

Das CNSS präsentiert sich und sein Fortbildungskonzept für Firmen auf der Berlin Air Show 2014.

 

Die BERLIN AIR SHOW 2014 (ILA) konnte in diesem Jahr Besonderes bieten. Zum ersten Mal präsentierte sich das Clausewitznetzwerk für Strategische Studien in enger Zusammenarbeit mit der Clausewitz-Gesellschaft als Aussteller auf einer Messe. Der gemeinsame Stand war am 23. und 24. Mai 2014 im Career-Center der ILA für die Öffentlichkeit zugänglich.

Sieben CNSS-ler haben an beiden Tagen den Besuchern des Standes die unterschiedlichen Bildungsgänge erläutert, die das CNSS bietet und vor allem reichlich mit den Besuchern debattiert.

 

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Teilnehmer im Gespräch

 

Im Bereich der individuellen Ausbildung des strategischen Denkens und Handelns fand der besondere Charakter des CNSS durch seine interdisziplinäre Vielfalt und die Freiheit der Arbeit in den Excellenz-Clustern viel Interesse. Zudem erweckte das vom Wirtschafts-Cluster vorangetriebene Führungskräftetraining für Firmen besondere Aufmerksamkeit, da hier Führungsverhalten und Führungskompetenz nicht nur über den Anteil „Strategisches Denken und Handeln“ sondern auch über das Modul „Ethisches Verständnis und Handeln“ gesteigert werden.

 

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Der Präsident der Clausewitz-Gesellschaft Generalleutnant a.D. Kurt Herrmann im Gespräch mit Oliver Heinicke.

 

Über diese Bildungsmöglichkeiten des CNSS hinaus entwickelten sich oft Gespräche und lebhafte Diskussionen über aktuelle sicherheitspolitische Themen aber natürlich auch über Clausewitz und seine Lehren für die Gegenwart und Zukunft. Da mit der Ausstellung auf der ILA neue Kontakte geknüpft wurden, die kommende Symposien und Kohäsionswochenenden als Teilnehmer oder Dozenten bereichern werden, war die ILA für das CNSS ein voller Erfolg. Das Leitmotiv des CNSS: READINESS FOR PRESENT – PREPAREDNESS FOR FUTURE haben wir mit unserer Präsentation auf der ILA Realität werden lassen.

Nicht zuletzt gilt unser Dank der Clausewitz-Gesellschaft, die es dem CNSS erst ermöglicht hat, sich mit einigen Produkten, Bildungsmöglichkeiten und vor allem den Menschen zu präsentieren.

An dieser Stelle ist ein YouTube Video eingefügt:

 

https://youtu.be/mDoKwMMPmx4


07.02.2014 BRENNSTOFFZELLE DES STRATEGISCHEN DIALOGS – FRÜHJAHRSSYMPOSIUM DES CLAUSEWITZ-NETZWERKS FÜR STRATEGISCHE STUDIEN

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Symposiums Teilnehmer

 

Bei winterlichen Temperaturen fand vom 23. bis 24. Januar 2014 das traditionelle Frühjahrssymposium des Clausewitz-Netzwerks für Strategische Studien (CNSS) e.V. mit hochkarätigen Rednern statt. Das Netzwerk aus Akademikern und Offizieren im Generalstabs-/Admiralstabsdienst leistete abermals einen Beitrag zu einem interdisziplinären und Institutionen übergreifenden Diskurs und bildet damit eine Brücke zwischen Wissenschaft, Politik und Militär.

Kompakt und thematisch fokussierend wurde erstmals ein zweitägiges Symposium durchgeführt. Den Organisatoren des Symposiums ist es gelungen, einen interessanten Mix an Vortragenden zu gewinnen und der Clusterarbeit weitere Impulse zu geben. Es wurde die Frage einer gegenwarts- und realitätsorientierten sowie praxisbezogenen Interpretation der Theorie des Carl von Clausewitz diskutiert. Den notwendigen Impuls lieferte der Chefredakteur der renommierten und international bekannten Österreichischen Militärischen Zeitschrift (ÖMZ), Herr Brigadier MMag. Wolfgang Peischel, auf Basis seines Vortrages „Clausewitz` Theorie als Grundlage einer modernen Militär- und Führungswissenschaft“. Im Plenum wurde anschließend auch kontrovers über Forderungen zur Reduzierung des erkannten gesamtstaatlichen Strategiedefizits diskutiert.

Das, im Rahmen des letzten Herbstsymposiums gegründete, Wirtschaftscluster meldete sich mit ersten Ergebnissen zu Wort und förderte damit insbesondere den interdisziplinären Ansatz des Netzwerkes. Unter dem Oberbegriff „Führen und Ethik“, gelang es Pater Dr. Pech vom Stift Heiligenkreuz aus Österreich einen ausgesprochen informativen und interessanten Vortrag zum Thema „Ethik in der Wirtschaft“ zu halten und damit die Clusterarbeit weiter auszubauen.

 

Für die Arbeit des Clusters Vernetzte Sicherheit konnte der leitende Polizeidirektor Michael Brall, der Bundespolizei, in Sachen Kriminalitätsbekämpfung gewonnen werden. In einem detaillierten und informativen Vortrag zum Thema „Methoden und Ansätze zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität“ wurde ein sehr guter Einblick in die Arbeit der Bundespolizei gegeben.

 

 

Einen Höhepunkt bildete die Arbeit in den Forschungsclustern des CNSS e.V. Die Clusterarbeit formt den Rahmen für den interdisziplinären und institutionell übergreifenden Diskurs und leistet somit einen Beitrag zur sicherheitspolitischen und gesamtgesellschaftlichen Debatte.

Als Netzwerk konzipiert, fördert das CNSS e.V. den freien Gedankenaustausch. Und getreu dem Dichterwort von Friedrich Dürrenmatt: “Der schnellste Weg, um über eine Sache klar zu werden, ist das Gespräch.”, durfte natürlich ein solches nicht fehlen. Und was bietet sich da besser an, als Hamburgs kulinarische Seite mal abseits der eingetretenen Touristenpfade zu entdecken. Bei einem gemeinsamen Abendessen, wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Symposiums die Möglichkeit zum intensiven Gedankenaustausch gegeben und zudem dem Netzwerkcharakter Rechnung getragen.

 

Die nächste Veranstaltung des CNSS e.V. ist das diesjährige Kohäsionswochenende vom 07. bis 09. März 2014 in Boltenhagen an der Ostsee.


27. – 31.01.2014 Erstes zivil-militärisches Strategieseminar an der Führungsakademie der Bundeswehr

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Teilnehmer des Seminars

 

„Es ist im Kriege alles sehr einfach, aber das Einfachste ist schwierig.“ Diese Worte des Carl von Clausewitz (1780-1831) lassen sich genauso gut auf das Leben beziehen. Die Idee, ein gemeinsames Strategieseminar für Lehrgangsteilnehmer und Studierende der Universität Potsdam an der Führungsakademie der Bundeswehr anzubieten, erscheint im ersten Moment äußerst simpel. Die Durchführung eines solchen Unterfangens unterliegt in der Realität jedoch zahlreichen Friktionen und Wahrscheinlichkeit mit unbekannten Variablen.

Bereits in der Vorbereitung des Seminars begegneten sowohl die Lehrgangsteilnehmer als auch die Studierenden auf mögliche Friktionen mit dem nötigen Maß an Flexibilität. Ganz im Sinne des Genius des Feldherren wurden so exzellente Seminarergebnisse erzielt, die nun auf eine Etablierung dieses Vorgehens hoffen lassen.

Der übergeordnete Zweck des ersten zivil-militärischen Strategieseminars bestand in der praktischen Anwendung der Theorie von Clausewitz auf aktuelle sicherheitspolitische Herausforderungen. Diese erfolgte anhand der Länderbeispiele China, Syrien, Afghanistan und Iran in zivil-militärischen Clustern. Aus diesem Zweck ließen sich zudem folgende Ziele ableiten: Eine Vernetzung der jungen Nachwuchswissenschaftler mit den bereits gestandenen Offizieren, die Förderung eines intensiven sicherheitspolitischen Diskurses sowie die Schulung des sicheren Umganges mit Clausewitz’schem Denken. Neben der bereits erwähnten Clusterarbeit waren die Experten- und Panelvorträge die wesentlichen Mittel zur Erreichung der vorhergehend definierten Ziele.

Die Grundlage für das Gelingen des Seminars bildeten die ersten beiden Wochentage, die überwiegend die Hauptlineamente der Theorie von Clausewitz vermittelten. Im Anschluss daran organisierten und konstituierten sich die einzelnen Arbeitsgruppen, um noch tiefer in die komplexe Gedankenwelt und Philosophie des 19. Jahrhunderts vordringen zu können. Erst danach versuchten sich die Cluster in der zugegebenermaßen schwierigen Anwendung der Theorie. Mithilfe der Fach- und Panelvorträge wurde inhaltsreich und zugleich faktenbasiert über die Problemsituationen in den einzelnen Fallbeispielen informiert. Dadurch wurde zum einen Komplexität reduziert und zum anderen die Anwendung der Theorie erleichtert. Seinen krönenden Abschluss fand das Seminar am Freitag in der zivil-militärischen Abschlusspräsentation vor allen Teilnehmern des Lehrganges Generalstabs-/Admiralstabsdienst National 2013.

Dieses Ergebnis war nur durch einen offenen und intensiven Diskurs auf Augenhöhe möglich. Hierbei traf akademischer Freigeist auf rationale Lagebeurteilung und Erfahrung. Durch die stets enge Zusammenarbeit in den Clustern und im Plenum konnten zudem beide Seiten voneinander lernen, weshalb die vielleicht anfangs noch vorhandene Skepsis vollständig abgebaut werden konnte. Somit ist die Führungsakademie der Bundeswehr ihrem Anspruch, Menschen zusammenzubringen, die sich sonst nicht begegnet wären, gerecht geworden. Der zukünftige Fokus sollte demnach in einem fortlaufenden Erfahrungsaustausch und in der Kooperation von Wissenschaft und Bundeswehr liegen. Denn Goethe bemerkte bereits, dass es „nach unserer Überzeugung [...] kein größeres und wirksameres Mittel zu wechselseitiger Bildung [gibt] als das Zusammenarbeiten.“

 

Nadine Brockhaus und Mathias Kunz


25.09.2013  Programm Herbstsymposium 2013

 

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Das Clausewitz Netzwerk für Strategische Studien e.V. bittet um Anmeldungen für das anstehende Herbstsymposium. Mitglieder und Freunde des CNSS werden wie gewohnt postalisch eine Einladung erhalten.

Unter Moderation von Korvettenkapitän Steffen Handrick liegt der thematische Schwerpunkt des Symposiums diesmal bei den Themen der vernetzten Sicherheit und globalen Ressourcenfrage.

Neben den wissenschaftlichen Arbeiten der einzelnen Cluster, werden unter dieser Themenlage verschiedene Vorträge gehalten werden.

  • "«Command Culture» Führungskultur und Offiziersausbildung der USA und Preußen und Deutschland (1901-1940) im Vergleich" - Dr. Jörg Muth

  • "Power-Projection versus Anti-Access Area Denial - Der Einfluss von Mahan und Corbett auf Seemacht im 21. Jahrhundert" - Dr. Nikolaus Scholik

  • "Vernetzte Sicherheit am Beispiel des Horns von Afrika" - Dr. Hans-Georg Ehrhart (Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg)

  • "Organisierte Kriminalität als strategische herausforderung in fraglien Staaten" - Dr. Judith Vorrath (Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin)

Den Höhepunkt der Veranstaltung bildet das festliche Abendessen mit anschließendem Kamingespräch über das Thema "Vernetzung als Antwort - Aktuelle sicherheitspolitische Herausforderungen aus Sicht der Entwicklungspolitik".
Das CNSS e.V. freut sich hierbei Oberst i.G. Dr. Udo Ratenhof (Leiter Fachbereich Sicherheitspolitik und Strategie Führungsakademie der Bundeswehr),  Oberstleutnant i.G. Prescher (Lehrgangsleiter LGAN 2013) und Oberst i.G. Björn Schulz (Lehrgangsleiter LGAN 2012), als Gäste der Gesprächsrunde begrüßen zu dürfen.


10.06.2013 Vertreter des CNSS nahmen an der Potsdamer Sicherheitskonferenz teil

Am 4. Juni 2013 veranstaltete das  Brandenburgische Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS) in Kooperation mit dem Hasso-Plattner-Institut (HPI) die "Potsdamer Konferenz für Nationale CyberSicherheit". Zwei Vertreter des CNSS (Clausewitz Netzwerk für Strategische Studien) waren als Repräsentanten vor Ort.

 

Nach der Begrüßung durch Dr. Tim Stuchtey (Geschäftsführer des BIGS) sowie Prof. Dr. Christoph Meinel (Wissenschaftlicher Direktor und CEO - Hasso-Plattner-Institut), hielt Dr. Dietmar Woldke (Innenminister des Landes Brandenburg) ein Grußwort. Im Mittelpunkt der 1. Potsdamer Konferenz für Nationale CyberSicherheit standen zum Einen die Themen "CyberThreats und CyberSecurity" sowie "CyberKriminalität, CyberSpionage und CyberDefense".

Die Veranstalter haben hierbei hochkarätige Referenten gewonnen, wie Dr. Thomas Kremer (Vorstand Datenschutz, Recht und Compliance der Deutschen Telekom), Volker Smid (Vorstandsvorsitzender, Vice President - Hewlett Packard), Prof. Dr. Udo Helmbrecht (Executive Director - European Network and Information Security Agency), Prof. Dr. Jürgen Stock (Vizepräsident - Bundeskriminalamt), Dr. Hans-Georg Maaßen (Präsident - Bundesamt für Verfassungsschutz) sowie Bernhard Gerwert (CEO - Cassidian).

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Dr. Tim Stuchtey (BIGS), Prof. Dr. Christoph Meinel (HPI), Prof. Dr. Jürgen Stock (Bundeskriminalamt), Dr. Hans-Georg Maaßen (Bundesamt für Verfassungsschutz) und Prof. Dr. Udo Helmbrecht (ENISA) (v.l.n.r.) / Foto: HPI/D. Lässig

 

Die Themen wurden im Rahmen von zwei Panels behandelt, die von Moderatoren geleitet wurden. Leider war das Tagesprogramm sehr gut ausgefüllt, sodass eine Diskussion oder gar Nachfragen des Publikums keinen Platz mehr fanden. Dies ist allerdings sicherlich dem Umstand geschuldet, dass es sich hierbei um die erste Veranstaltung dieser Art handelte. Das Motto der Pausen war grundsätzlich das Vernetzen und die Möglichkeiten hierzu waren ausgezeichnet, insbesondere beim Network-Barbecue am Abend.

Die teilnehmenden Vertreter des CNSS gratulieren Dr. Tim Stuchtey und Prof. Dr. Christoph Meinel zu dem gelungenen Auftakt der Potsdamer Sicherheitskonferenz. Eine Teilnahme an der ab jetzt jährlich stattfindenden Konferenz ist sehr lohnenswert. Zur 2. Potsdamer Sicherheitskonferenz im Jahr 2014 versuchen wir einen "Gruppenpreis" für die Tagungsgebühr auszuhandeln, abhängig von der Anzahl der verbindlichen Zusagen von CNSS Mitgliedern. Hierzu werden wir rechtzeitig Informationen veröffentlichen.

 

Geschrieben von Mehran Zolfagharieh und Marlon Schultz.

(Fotos / Grafiken: HPI)


06. - 08.05.2013 Frühjahrs-Symposium 2013 an der Führungsakademie der Bundeswehr

Das Clausewitz-Netzwerk für Strategische Studien (CNSS) an der Führungsakademie der Bundeswehr führt seit 2008 junge herausragende Persönlichkeiten aus Wissenschaft und den Streitkräften zusammen, um strategische Fragen zu erörtern und eine gemeinsame Kommunikations- und Arbeitsplattform anzubieten. Als Netzwerk konzipiert, fördert das CNSS den freien Gedankenaustausch und ermöglicht ein problemorientiertes und ergebnisoffenes Arbeiten. Es nutzt den Synergieeffekt interdisziplinärer Arbeit für die tiefgehende Analyse und Bewertung sicherheitspolitischer Fragestellungen und betreibt Grundlagenforschung zum Vermächtnis des preußischen Kriegstheoretikers Carl von Clausewitz, sowohl durch praxisbezogene Anwendung seiner Denkmethode als auch durch die Exegese seiner Schriften.

Das Clausewitz-Netzwerk für Strategische Studien (CNSS) an der Führungsakademie der Bundeswehr führt seit 2008 junge herausragende Persönlichkeiten aus Wissenschaft und den Streitkräften zusammen, um strategische Fragen zu erörtern und eine gemeinsame Kommunikations- und Arbeitsplattform anzubieten. Als Netzwerk konzipiert, fördert das CNSS den freien Gedankenaustausch und ermöglicht ein problemorientiertes und ergebnisoffenes Arbeiten. Es nutzt den Synergieeffekt interdisziplinärer Arbeit für die tiefgehende Analyse und Bewertung sicherheitspolitischer Fragestellungen und betreibt Grundlagenforschung zum Vermächtnis des preußischen Kriegstheoretikers Carl von Clausewitz, sowohl durch praxisbezogene Anwendung seiner Denkmethode als auch durch die Exegese seiner Schriften.

Die Organisationsform des CNSS basiert auf verschiedenen Clustern:

Forschungs-Cluster I: wendet die Clausewitz-Theorie auf aktuelle Konflikte an.

Forschungs-Cluster II: analysiert die dynamische Entwicklung und Komplexität im Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik, um daraus Strategien zur Verbesserung des Ansatzes der Vernetzten Sicherheit zu entwickeln.

Forschungs-Cluster  III:  untersucht  die  globale Ressourcenlage  und  deren  Auswirkungen auf die nationale Sicherheit. Schwerpunkt ist die Lage in Afrika (Sahel).

Organisationscluster:  Aufbau,  Abläufe  und  Kohäsion  innerhalb  des  CNSS  sowie Vernetzung der Mitglieder.

Administrator: Konfiguration der Homepage und Steuerung des Mitgliederbereiches.

Editorial Board: Leitung der Publikationen und Sicherung wissenschaftlicher Qualität.

Auf diesem Fundament wird der interdisziplinäre und institutionell übergreifende Diskurs im Rahmen der Exzellenzcluster gefördert. Diese leisten ihren Beitrag zur sicherheitspolitischen Debatte und erarbeiten innerhalb des CNSS zahlreiche Forschungsarbeiten.

Zudem veranstaltet das Clausewitz-Netzwerk diverse Symposien, in denen Mitglieder und Gäste den intensiven Gedankenaustausch pflegen und wissenschaftliche Forschungsfragen bearbeiten,um öffentlichen Debatten neue sicherheitspolitische und strategische Impulse zu geben.

Download
Theorie, vernetzte Sicherheit, zukünftige Ressourcen - Programm des Frühjahressymposiums
SymposiumI2013Programm.pdf
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Bericht Frühjahrssymposium

Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Schröder (BMI) zu Gast beim Clausewitz-Symposium

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Staatssekretär Dr. Schröder

 

Das Clausewitz-Netzwerk für Strategische Studien (CNSS) bietet regelmäßig hochwertige Veranstaltungen zu sicherheitspolitischen Themen an. Vom 6.-8. Mai 2013 wurden im Rahmen des dreitägigen Frühjahrssymposiums nicht nur hochkarätige Vortragende sondern auch zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Wissenschaft und den Streitkräften begrüßt.

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Die Teilnehmer des Symposiums

 

Nach der Eröffnung des Symposiums durch den stellvertretenden Kommandeur der Führungsakademie, Herrn Flottillenadmiral Schneider, und der Einleitung durch den Gründungsleiter des CNSS, Herrn Prof. Dr. Souchon, bestimmten die Forschungscluster „Clausewitz Theorie“, „Vernetzte Sicherheit“ und „Globale Ressourcen“ die Agenda, um ihren jeweiligen Forschungsstand zu diskutieren und die weitere Forschungsarbeit abzustimmen. Im Mittelpunkt der Arbeitsbesprechungen stand auch auf diesem Symposium die Nutzung der interdisziplinären Expertise der Mitglieder, die der prinzipiellen Arbeitsweise des Clausewitz-Netzwerkes entspricht.

Zur Unterstützung der laufenden Forschungsarbeit konnten erneut hochkarätige externe Referenten gewonnen werden. Den Auftakt bildete bereits am 6. Mai der Besuch von Herrn Dr. Bagger, dem Leiter des Planungsstabes des Auswärtigen Amtes, der zum Thema „Die Außen- und Sicherheitspolitik der Bundesrepublik Deutschland aus der Perspektive der strategischen Kommunikation“ referierte und darüber hinaus den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Symposiums als „Ehrengast“ beim festlichen Abendessen zum persönlichen Gespräch zur Verfügung stand. Einen besonderen Höhepunkt bildete am 7. Mai der Besuch des Parlamentarischen Staatssekretärs des Bundesministeriums des Innern, Herrn Dr. Schröder, der zum Thema „Vernetzung als Antwort – Aktuelle sicherheitspolitische Herausforderungen aus innenpolitischer Perspektive“ vortrug und mit den Zuhörern in der anschließenden Podiumsdiskussion eine wertvolle Debatte führte. Einen weiteren Höhepunkt stellte schließlich am 8. Mai der Besuch des Vizepräsidenten des Bundesnachrichtendienstes, Herrn Dr. von Geyr, dar, der in seinem Vortrag und der anschließenden Diskussion auf die aktuellen und künftigen sicherheitspolitischen Herausforderungen Deutschlands fokussierte.

 

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Die Symposiumsteilnehmer in der Plenumsdiskussion

 

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Die Panelisten im Gespräch

 

Weitere interessante Vorträge, u.a. zur Geschichte der Konzeption der Bundeswehr, vorgetragen vom stellvertretenden Kommandeur der Führungsakademie Herrn Flottillenadmiral Schneider, und zu neuen Erkenntnissen aus der Clausewitz-Theorieforschung, präsentiert von Oberstleutnant i.G. Dr. Schmid, rundeten das Bild des Symposiums ab und trugen ebenfalls zu dieser gelungenen dreitägigen Veranstaltung bei.

Das CNSS ist eine Kooperation zwischen der Universität Potsdam und der Führungsakademie der Bundeswehr. Das Netzwerk aus Wissenschaftlern sowie angehenden General- und Admiralstabsdienstoffizieren verfolgt einen doppelten Zweck. Es erforscht erstens das Vermächtnis des preußischen Kriegstheoretikers Carl von Clausewitz und schafft zweitens eine Grundlage für strategische Analysen drängender sicherheitspolitischer Fragen. Auf diesem Fundament basierend fördert es den wissenschaftlich interdisziplinären und institutionell übergreifenden Diskurs und leistet einen Beitrag zu einer breiten Debatte sicherheitspolitischer Zukunftsfragen zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft sowie Streitkräften und interessierter Öffentlichkeit.

Geschrieben von Christoph Kaiser und Marlon Schultz

Fotos von Michael Gundelach

 


Blockseminar, hauptstudium/Masterstudium. Internationale Politik

Lennart Souchon

 

Carl von Clausewitz und eine Strategie für Europa

 

Vorbesprechung:   17. April 2012, 13.00 – 14.30 Uhr

Blockseminar:      21. - 25. Mai 2012 beginnend um 09.00 Uhr

 

Strategisches Denken ist weitestgehend in allen Führungsbereichen verloren gegangen. In Politik, Wirtschaft sowie in den Streitkräften dominiert prioritäres Handeln das langfristig Sinnvolle. Die zögerliche Grundhaltung vieler Entscheidungsträger, parteipolitische Zwänge und langwierige Abstimmungsprozesse zwischen sowie innerhalb der Ministerien minimieren jedes Resultat auf einen kleinsten gemeinsamen Nenner.

Carl von Clausewitz (1780-1831) offeriert eine Theoriebasis zum Umgang mit Friktionen in einem komplexen Geschehen - unter hohem Risiko - gegen einen ebenbürtigen Gegner. Er bietet wesentliche Grundzüge strategischen Denkens an, um Entscheidungen in komplexen Lagen, bei großer Unsicherheit und mit weitreichenden Konsequenzen zu treffen. Er präsentiert in der deutschen Geistesgeschichte eine singuläre Gesamtvorstellung, die zur Modernisierung des strategischen Denkens im 21. Jahrhundert dienen kann.

In diesem Seminar wird strategisches Denken und Handeln als Ergebnis einer methodischen Textexegese entwickelt. Carl von Clausewitz: Strategie im 21. Jahrhundert dient als Grundlage, um die freie Seelentätigkeit des Feldherrn im friktionalen Einsatz von Streitkräften nach politischen Zweckvorgaben zu analysieren. Es werden Folgerungen für das erfolgreiche Wissen, die Vernunft und das Können von Entscheidungsträgern gezogen, die sich mühelos auf politische, wirtschaftliche und alle anderen Bereiche menschlichen Handelns erweitern lassen.

 

Vorgehensweise: Das Seminar beginnt mit der Diskussion ausgewählter Hauptlineamenten Clausewitz´ Theorie. Darauf aufbauend werden im Plenum/Arbeitsgruppen anhand einer geostrategischen tour d’ Horizon entlang der Peripherie Europas, in Zentral-, Süd- und Ostasien Grundvorstellungen einer Sicherheitsstrategie Europas exemplarisch formuliert. Externe Vortragende referieren zum Stand aktueller Strategieüberlegungen.

 

Leistungsanforderungen: Seminarreferat max. 15 Minuten (auch in englischer Sprache), Thesenpapier (1-2 Seiten), Hausarbeit (max. 15 Seiten), regelmäßige Präsenz und aktive Mitarbeit im Seminar.  

 

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt.

 

Einschreibung nur bei der Vorbesprechung 17. April 2012, ab 13.00 Uhr s.t.

 

Grundlagenliteratur:

  • Clausewitz, Carl von (1972): Vom Kriege, 18. Auflage, Bonn
  • Echevarria II, Antulio J. (2007): Clausewitz and Contemporary War, Oxford
  • Münkler, Herfried (2006): Der Wandel des Krieges, Weilerswist
  • Schössler, Dietmar (2009): Clausewitz-Engels-Mahan: Grundriss einer Ideengeschichte militärischen Denkens, Münster
  • Smith, Hugh (2004): On Clausewitz, A Study of Military and Political Ideas, New York
  • Souchon, Lennart (2012): Carl von Clausewitz: Strategie im 21. Jahrhundert, Hamburg
  • -Ders. (Hrsg.) (2007): Romantik, Deutscher Idealismus, Hegel und Clausewitz, CI 1/2007, Hamburg
  • Strachan, Hew / Herberg-Rothe, Andreas (Hrsg.) (2007): Clausewitz in the Twenty-first Century, Oxford
  • Strickmann, Eva (2008): Clausewitz im Zeitalter der neuen Kriege. Der Krieg in Ruanda (1990-1994) im Spiegel der „wunderlichen Dreifaltigkeit“, Berlin.

Clausewitz-Symposium I/2012 vom 10. - 12.04.2012 an der Führungsakademie der Bundeswehr

Prof. Dr. Lennart Souchon: «Strategie im 21. Jahrhundert und Carl von Clausewitz»

MdB Joachim Spatz (FDP): «Herausforderungen eines umfassenden Sicherheitsansatzes in Deutschland»

Prof. Dr. Yskert von Kodolitsch: «Handlungstheorie: Akteurstheoretische Soziologie»

Dipl.-Geol. Siyamend Ingo Al Barazi: «Die deutsche Rohstoffagentur – eine strategische Ausrichtung für Deutschland?»

Maj. Thorsten Gensler: «Die Rolle von Streitkräften als Akteur im Rahmen der vernetzten Sicherheit»

PSts Enal Ferlemann:  «Sicherheitsrelevante Aspekte der Verkehrspolitik»


29. - 31.10.2012 Clausewitz-Symposium II/2012 an der Führungsakademie der Bundeswehr

Brigadier MMag. Wolfgang Peischel: «Denkanstöße zur Strategieentwicklung mit Blick auf umfassende Sicherheitspolitik»

PD Dr. Hannelore Kusserow: «Die Sahelzone Afrikas - bedroht von Desertifikation und Salafismus. Eine Analyse»

Dr. Stefan Schmerbek: «Energieträger für zukünftige Mobilität – ein strategischer Ausblick»

Oliver Heinicke: «Die NATO trifft Clausewitz - Technokratie in Konflikten des 21. Jahrhunderts»

Prof. Dr. Natascha Zowislo-Grünewald der Universität der Bundeswehr München: «Die Notwendigkeit strategischer Kommunikation im Rahmen umfassender Sicherheitspolitik – Chancen, Dimensionen, Grenzen»


Bericht Herbstsymposium 2012 - Clausewitz Netzwerk für Strategische Studien präsentiert hochrangige Referenten und sich selbst als neugegründeten Verein

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Das Clausewitz-Netzwerk für Strategische Studien (CNSS) bietet regelmäßig hochwertige Veranstaltungen zu sicherheitspolitischen Themen an. Vom 29.-31.10. wurden im Rahmen des dreitägigen Herbstsymposiums nicht nur hochkarätige Vortragende sondern auch 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Wissenschaft und den Streitkräften begrüßt. Darüber hinaus fand während des Symposiums die erste konstituierende Mitgliederversammlung des neugegründeten Vereins CNSS e.V. statt.

 

Das CNSS ist eine mittlerweile zweijährige Kooperation zwischen der Universität Potsdam und der Führungsakademie der Bundeswehr. Das Netzwerk aus Wissenschaftlern sowie angehenden General- und Admiralstabsoffizieren verfolgt einen doppelten Zweck. Es erforscht erstens das Vermächtnis des preußischen Kriegstheoretikers Carl von Clausewitz und schafft zweitens eine Grundlage für strategische Analysen drängender sicherheitspolitischer Fragen. Auf diesem Fundament basierend fördert es den wissenschaftlich interdisziplinären und institutionell übergreifenden Diskurs und leistet einen Beitrag zu einer breiten Debatte sicherheitspolitscher Zukunftsfragen zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft sowie Streitkräften und interessierter Öffentlichkeit.

Nach der Eröffnung des Symposiums durch den stellvertretenden Kommandeur der Führungsakademie, Kapitän zur See Schneider, und der Einleitung durch den Gründungsleiter des CNSS, Prof. Dr. Souchon, bestimmten die Forschungscluster „Theorie“, „Vernetzte Sicherheit“ und „Globale Ressourcen“ die Agenda, um zunächst ihren jeweiligen Forschungsstand zu diskutieren und daran anschließend die weitere Forschungsarbeit abzustimmen. Die clusterinternen Arbeitsbesprechungen bildeten dabei den wesentlichen Meilenstein auf dem Weg zu den Ergebnispräsentationen auf dem Frühjahrssymposium 2013 und der daran anschließenden Publikation der Forschungsergebnisse. Im Mittelpunkt der Arbeitsbesprechungen stand auch auf diesem Symposium die Nutzung der interdisziplinären Expertise der Mitglieder, die der prinzipiellen Arbeitsweise des Clausewitz-Netzwerkes entspricht. In diesem Kontext sei erwähnt, dass sich allein die akademische Expertise auf fünf Professoren und acht Doktoren verschiedener Fachrichtungen stützen konnte.

 

Den Auftakt zu den Präsentationen bildete der Vortrag von Prof. Dr. Souchon „Strategie im 21. Jahrhundert und Carl von Clausewitz“, dem besonderes Interesse geschenkt wurde, da er unter anderem die Erkenntnisse des kürzlich von ihm publizierten Buches beinhaltete. 

Der Tradition des Clausewitz-Netzwerkes folgend, wurden erneut hochkarätige externe Referenten eingeladen, um auf dem Clausewitz-Symposium an der Führungsakademie vorzutragen und die laufende Forschungsarbeit der Cluster mit Beiträgen und inhaltlichen Impulsen zu unterstützen. Für das Forschungscluster „Vernetzte Sicherheit“ referierte bereits am 30.10. Frau Prof. Dr. Zowislo-Grünewald von der Universität der Bundeswehr München zum Thema „Die Notwendigkeit strategischer Kommunikation im Rahmen umfassender Sicherheitspolitik - Chancen, Dimensionen, Grenzen“. Am folgenden Tag widmete sich Frau PD Dr. Kusserow von der Freien Universität Berlin im Namen des Forschungsclusters „Globale Ressourcen“ dem Thema „Die Sahelzone Afrikas - bedroht von Desertifikation und Salafismus.“ Für das Forschungscluster „Theorie“ trug Herr Dr. Schmerbeck von der Volkswagen AG zum Thema „Energieträger für zukünftige Mobilität – ein strategischer Ausblick“ vor. Neben der Tatsache, dass alle Referenten ausnahmslos sehr anregende Inhalte präsentierten, zeichneten sich die Vorträge vor allem dadurch aus, dass sie durch das Auditorium im Anschluss jeweils sehr lebhaft und interessiert diskutiert wurden.

 

Einen Höhepunkt bildete am 31.10. der Vortrag von Herrn Brigadier MMag. Peischel, dem Chefredakteur der Österreichischen Militärischen Zeitschrift (ÖMZ), der zum Thema „Denkanstöße zur Strategieentwicklung mit Blick auf umfassende Sicherheitspolitik“ referierte. Der interessierten Zuhörerschaft wurden in einem - als sehr authentisch, informativ und horizonterweiternd empfundenen - Vortrag inhaltliche und methodische Impulse bezüglich etwaiger zukünftiger Strategiebildungsprozesse vorgestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums konnten darüber hinaus bereits am Vortag aufgrund der sehr geschätzten Teilnahme des Herrn Brigadier als „Ehrengast“ am festlichen Abendessen das persönliche Gespräch suchen.

 

Mit der ersten konstituierenden Mitgliederversammlung des neugegründeten CNSS e.V. wurde am 31.10. nicht nur ein neuer Meilenstein in punkto Weiterentwicklung gelegt, sondern zugleich auch die gewachsene Eigenständigkeit des Netzwerkes unterstrichen. Auch zukünftig wird das CNSS e.V. zusätzlich zu den Symposien eine Vielzahl weiterer Veranstaltungen anbieten, um sowohl den eigenen Mitgliedern als auch neuen Interessierten die Möglichkeit zu geben, am interdisziplinären Diskurs teilzuhaben.


14.02.2012  Clausewitzgespräch an der Führungsakademie der Bundeswehr (geschlossener Teilnehmerkreis)

Sicherheitspolitik nach Kassenlage, Referent aus dem BMVg

Prof. Dr. Dietmar Schössler

Universität der Bundeswehr

MünchenProf. Dr. Dietmar SchösslerUniversität der BundeswehrMünchen

Universitätsseminar: Carl von Clausewitz und eine Strategie für Europa

Prof. Dr. Dietmar Schössler

Universität der Bundeswehr

 

MünchenProf. Dr. Dietmar SchösslerUniversität der BundeswehrMünchen


Bericht Clausewitzgespräch

 

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Maj i.G. Zwick, Dr. Linz, Maj Schlemminger, OTL i.G. Braun v.l.n.r. (Quelle: Dora-Maria Tefke)

 

„Quo vadis NATO?“ - Podiumsdiskussion in der Reihe der Clausewitz-Gespräche läutet das Veranstaltungsjahr 2013 des Clausewitz Netzwerks für Strategische Studien (CNSS) ein und stellt zugleich ein Novum dar.

 

Unter der Überschrift „Quo vadis NATO?“ diskutierten Dr. Oliver Linz (Referat 222 im Bundeskanzleramt), Major i.G. Sascha Zwick sowie Oberstleutnant i.G. Thomas Braun (beide Dezernenten beim Deutschen Militärischen Vertreter beim Militärausschuss der NATO und der EU) mit über 100 Gästen über die Zukunft der NATO als zentraler Anker der deutschen Sicherheitsarchitektur. Das CNSS konnte im Auditorium neben Lehrgangsteilnehmern und Stammpersonal der Führungsakademie auch externe Gästen des Internationalen Clausewitz Zentrums (ICZ) begrüßen. Moderiert wurde die Veranstaltung durch Maj Matthias Schlemminger (LGAN 2011).

 

Nach der Begrüßung durch den Gründungsleiter des CNSS Prof. Dr. Lennart Souchon wurde die Veranstaltung durch drei hochgradig aktuelle Vorträge eingeleitet. Diese widmeten sich den Themen „Die Entwicklung der NATO aus deutscher Sicht“, „Die NATO in Afghanistan“ und „Die NATO in Zeiten der Globalisierung – Ressourcen und Partnerschaften“.

Die Vorträge griffen strategische Herausforderungen wie zunehmende Multipolarisierung der internationalen Machtverhältnisse, Staatsschuldenkrise in Europa und Amerika und die damit einhergehende erhebliche Reduzierung nationaler militärischer Handlungsspielräume sowie den Wandel des Afghanistaneinsatzes auf und stellten dabei im Schwerpunkt die deutschen Rolle innerhalb dieser Entwicklungen mit Stichworten wie „Rahmennation“ bzw. „Ertüchtigungsinitiative (Merkel Doktrin)“ und der Frage nach internationaler Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit heraus.

Die Redner bestachen durch offene Worte und beließen es nicht nur bei kritischen Einschätzungen, sondern warteten gleichzeitig mit Lösungsvorschlägen auf, die zum offenen Meinungsaustausch im Plenum anregten.

 

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Die Gäste des Clausewitz Gesprächs im Manfred-Wörner Zentrum (Quelle: Dora-Maria Tefke)

Ein Novum stellten die drei Referenten und die Diskussionsleitung selbst dar, da diese erstmals seit Bestehen des CNSS ausnahmslos aktive Mitglieder des CNSS waren. Diese Neuorientierung der ICZ - Veranstaltungsreihe fällt zugleich mit einem weiteren Meilenstein in der Entwicklung des Netzwerkes zusammen, der kürzlich erfolgten Konstituierung als eingetragener Verein.

Das Clausewitz Netzwerk für Strategische Studien ist seit 2010 eine Kooperation der Universität Potsdam mit der Führungsakademie der Bundeswehr. Das Netzwerk aus Akademikern und Generalstabs-/Admiralstabsoffizieren greift den interdisziplinären und Institutionen übergreifenden Diskurs auf und bildet damit eine Brücke zwischen Wissenschaft, Politik und Militär. Besondere Anwendung findet die praxisbezogene Denkmethode des preußischen Kriegstheoretikers Carl von Clausewitz.

 

Die nächste Veranstaltung des CNSS ist das diesjährige Frühjahrssymposium vom 6. - 8. Mai 2013. Neben erneut hochrangigen Vortragenden stehen dann wieder der freie und interdisziplinäre Gedankenaustausch sowie die Analyse sicherheitspolitischer und geostrategischer Fragestellungen im Rahmen der Clusterarbeit im Mittelpunkt.


24. - 26.10.2011 Clausewitz-Symposium II/2011 an der Führungsakademie der Bundeswehr

Prof. Dr. Lennart Souchon: «Carl von Clausewitz und Strategie im 21. Jahrhundert»

Prof. Dr. Antulio J. Echevarria II Strategic Studies Institute United States Army War College Carlisle (USA): «Clausewitz and Contemporary War »

Prof. Dr. Dietmar Schössler Universität der Bundeswehr München: «Die Wirkung der Instrumente Clausewitz‘ im Modernen Konflikt»

Jun.-Prof. Dr. Martin Wagener Universität Trier: « Konkurrenz trotz Interdependenz: Wie sich die USA und China auf einen militärischen Schlagabtausch vorbereiten »

Maj. Sascha Zwick und KKpt. Dr. Karsten Kalisch: «CNSS- Strategie – Konzeption - Weiterentwicklung»

MdB Joachim Spatz (FDP) Vorsitzender des Unterausschusses "Zivile Krisenprävention und vernetzte Sicherheit" «Herausforderungen eines umfassenden Sicherheitsansatzes in Deutschland


26. - 28. APRIL 2011 Clausewitz-Symposium I / 2011  "Geschlossener Teilnehmerkreis"

Prof. Dr. Lennart Souchon: «Carl von Clausewitz und Strategisches Denken im XXI. Jahrhundert»

«US Strategy and Defence Policy» (Arbeitstitel)

PD Dr. med. Yskert von Kodolitsch: «Carl von Clausewitz und das Methodismusproblem in der Medizin»

Oliver Heinicke: «Die NATO trifft Clausewitz - Technokratie in Konflikten des 21. Jahrhunderts»

Prof. Dr. habil. Dietmar Schössler Universität der Bundeswehr München: «Clausewitz und die Ideengeschichte militärischen Denkens» (Arbeitstitel)

Carsten Stowasser: «Chinas Rolle im Sudan»

Falk Tettweiler: «Deutsche Strategie in Afghanistan»

Dr. h.c. Frank Jürgen Weise: «Reformation der Bundeswehr»


18. - 21. OKTOBER 2010 CLAUSEWITZ-SYMPOSIUM II/2010

Jörg Ziercke Präsident Bundeskriminalamt: Internationaler Terrorismus und organisierte Kriminalität – aktuelle Bedrohungslage für Deutschland

Dr. Gerhard Knies DESERTEC Foundation: Bevölkerungsverdoppelung und Klimawandel – sicherheitspolitische Herausforderungen im 21. Jahrhundert

Brigadegeneral Dr. Erich Vad Bundeskanzleramt: Prioritäten der militärischen Sicherheitsvorsorge


22. - 24.03.2010 CLAUSEWITZ-SYMPOSIUM I/2010

Dr. Hartwig von Schubert Ev. Militärdekan Führungsakademie der Bundeswehr 21. ISAF Kontingent: ISAF und die Tugend strategischer Geduld

Prof. Dr. Lennart Souchon Leiter Internationales Clausewitz-Zentrum Führungsakademie der Bundeswehr: Krieg, Strategie und Carl von Clausewitz

Dr. Bastian Giegerich Research Fellow International Institute for Strategic Studies: Zukunft nationalstaatlicher Sicherheitspräventionen

Marcel Vietor Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Energie- und Klimapolitik Alfred von Oppenheim-Zentrum für Europäische Zukunftsfragen Deutsche Gesellschaft für
Auswärtige Politik: Probleme globaler Energieversorgung

Dr. Rasmus Beckmann Lehrbeauftragter Universität zu Köln: Handlungstheorie und Carl von Clausewitz


20.-22.10.2009 CLAUSEWITZ-SYMPOSIUM II/2009

Vizeadmiral a.D. Hans Frank ehem. stellvertr. Generalinspekteur der Bundeswehr und Präsident der Bundesakademie für Sicherheit: Die deutsche Rolle in der internationalen Sicherheitspolitik

Prof. Dr Lennart Souchon Leiter internationales Clausewitz-Zentrum Führungsakademie der Bundeswehr: Clausewitz´Hauptlineamente und hybride Kriege

Generalmajor Heinrich Brauß Deputy Assistant Secretary General NATO: Sicherheitspolitische Herausforderungen in den kommenden zehn Jahren – aus der Sicht des NATO-Generalsekretärs

eputy Assistant Secretary General zehn Jahren – aus der Sicht des NATO-GeneralsekretärsSicherheitspolitische Herausforderungen in den kommendenDeputy Assistant Secretary General zehn Jahren – aus der Sicht des NATO-Generalsekretärs

Dr. Bernhard S. Schlagheck Vortragender Legationsrat I. Klasse Auswärtiges Amt: Sicherheitspolitische Herausforderungen in den kommenden zehn Jahren – aus außenpolitischer Sicht

Oberst i.G. Rainer Meyer zum Felde Leiter Fachbereich Sicherheitspolitik und Strategie Führungsakademie der Bundeswehr: Sicherheitspolitische Herausforderungen in den kommenden zehn Jahren – aus verteidigungspolitischer Sicht

Dr. Fouzieh M. Alamir Leiterin Geschäftsfeld Vernetzte Sicherheit Industrieanlagen- Betriebsgesellschaft: Sicherheitspolitische Herausforderungen in den kommenden zehn Jahren – aus der Sicht der Industrie


3. - 5.02.2009 CLAUSEWITZ-SYMPOSIUM I/2009

Prof. Dr Lennart Souchon Leiter Internationales Clausewitz-Zentrum Führungsakademie der Bundeswehr: Aktuelle Konflikte und Carl von Clausewitz

Eva Strickmann Department of War Studies: Carl von Clausewitz und EU-Krisenmanagement in Zentralafrika


25. - 27.03.2008 CLAUSEWITZ-SYMPOSIUM 2008

Generalmajor a.D. Manfred Eisele ehem. Assistant Secretary-General United Nations Department of Peacekeeping Operations: Peacekeeping der Vereinten Nationen

Prof. Dr Lennart Souchon Leiter internationales Clausewitz-Zentrum Führungsakademie der Bundeswehr: Clausewitz´ Theorie in der Beurteilung aktueller Konflikte

Eva Strickmann Österreichisches Institut für europäische Sicherheitspolitik: Carl von Clausewitz und „neue“ Kriegsformen