Major Robert Rönsch trat 2002 als Grundwehrdienstleistender in die Bundeswehr ein und entschied sich 2003 für die Laufbahn der Offiziere in der Gebirgsjägertruppe. Nach mehrjähriger, militärischer Ausbildung diente er von 2011 bis 2013 als Zugführer und Kompanieeinsatzoffizier im Gebirgsjägerbataillon 232 in Bischofswiesen/Strub und von 2013 bis 2015 als Kompaniechef im Sicherungsbataillon 12 in Hardheim. 2014 besuchte er den Stabsoffizierlehrgang an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Danach war er als Inspektionschef an der Unteroffizierschule des Heeres in Delitzsch und als Hörsaalleiter am Ausbildungszentrum Infanterie in Hammelburg mit der Erziehung und Ausbildung von jungem Unteroffizier- und Offiziernachwuchs betraut. Seit 2017 nimmt er am Generalstabs-/Admiralstabslehrgang national an der Führungsakademie der Bundeswehr teil.

Das Studium der Wirtschaftspädagogik an der Universität der Bundeswehr in München absolvierte er 2011 mit einem Diplomabschluss. Im Rahmen des LGAN beschäftigt er sich mit der Analyse der strategischen Neuausrichtung der Republik Türkei, die er als Abschlussarbeit im Rahmen des Masterstudiengangs „Militärische Führung und Internationale Sicherheit“ an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr in Hamburg mithilfe einer Szenariotechnik zur Zukunftsanalyse weiterentwickeln wird.

Er ist seit 2018 Vollmitglied im Clausewitz Netzwerk für strategische Studien und seit 2019 Mitglied des Vorstands.